Bibliothek

Willkommen im meinem Bücherschrank.

 

Anbei eine kleine Auswahl meiner Geschichten. Diese wird natürlich regelmäßig um weitere ergänzt. Kleiner Hinweis: Die "Aufgeklappte" Erste ist immer die Neueste.

"Die LOP, oder ESMI*" datiert vom 3.12.2016, "Die über den Igel fällt" datiert am 25.9.2016, "The day after" vom 8.4.2016 und so weiter und so fort...)

 

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

 

 

 

 

Die LOP oder: ESMI! *

 

Im Studium habe ich mal gelernt, dass es immer gut ist, eine LOP zu machen, um offene Aufgaben sauber abarbeiten zu können.

LOPs waren damals der letzte Schrei. Und die Postfach-Prioritäten-Übung.

 

Also führe ich seitdem LOPs.

LOPs = List Open Points, die Liste offener Punkte.

Die Vorweihnachtszeit ist eine klassische LOP – Zeit.

Termine, Geschenke, Feiern, Kindersingen, man weiß kaum, wo anfangen. Also schreibt man Listen, die man stoisch oder verzweifelt abzuarbeiten versucht.

 

Man wird den Verdacht nicht los, die Umwelt erwarte zunehmend, dass man deren Arbeit auch noch machen möge, weswegen die Listen immer zahlreicher und die Notiz- und Kalenderfunktionen im mobilen Telefon immer trickreicher.

 

Auch wenn es um die Optimierung von Langzeitprojekten geht, macht man sich am besten eine LOP. Ein Beispiel: Der Nachwuchs.

Mein lieber Scholli, das gibt eine knackige Liste.

Gute Noten, gutes Benehmen, Begeisterung für Umwelt, Essen, Sport, das Erlernen eines Musikinstrumentes, Sprachenfrühförderung und was weiß ich nicht noch alles.

 

Sollten Kinder heutzutage versuchen, sich hier irgendwo Freiräume zu schaffen, dann geht’s ab. Wir befürchten mindestens zeitweise Drogenabhängigkeit, beruflichen Misserfolg und fehlende Enkel.

Auch wenn das Kind aktuell erst die Grundschule besucht.

 

Am schlimmsten sind Lern-Apps für Grundschüler.

Die letztlich auch nix anderes sind, als Pflaster für die besorgte Elternseele, die die Erfüllung ihrer Langzeit - Kinder-LOP gefährdet sieht.

 

Man könnte durchaus verbal ausfällig werden, wenn man sich reinsteigert.

Aber das nur am Rande.

An alle „Kind-muss-noch….“-LOP-Listen-Irren anbei mein Statement:

Abgerechnet wird am Schluss, Freunde!

Ob eure Kinder von dem ganzen Scheiß total gaga werden oder nicht, habt ihr selber in der Hand!

 

Nach heute herrschendem Nahrungsaufnahmeverständnis sollte ich auch eine „Essen NoGo LOP“ für uns als Familie führen:

- Keine Tütensuppe!

- Nur noch Bio-Nutella ohne böses Palmöl

- keine Mettbrötchen mehr (jetzt weint die norddeutsche Fraktion meiner Familie)

….

 

Oder eine „moralische Pflichten für den morgigen Tag –LOP“:

- Mindestens noch zwei Ehrenämter übernehmen!

- Vokabeln mitlernen, um das Kind zu motivieren

- mehr hochkulturelle Veranstaltungen besuchen

….

 

Sehr angesagt sind auch Achtsamkeits-LOPs.

 

Ich könnte das alles machen.

Tu ich aber nicht. 

 

Wenn ich erst mal auf eine Liste draufschreiben muss, was mir „taugt“, dann hab ich doch offensichtlich ein Problem.

Und es ist nicht gut, dass sich so viele Menschen nur anhand einer solchen Liste an die Dinge erinnern, die ihnen gut tun:

 

Freie Zeit.

Eine unnütze Liste weniger.

Ein sinnfreies, aber lustiges Gespräch mehr.

Auch mal was Ungesundes essen.

Zu lange aufbleiben, weil die Party gut ist.

 

Vor kurzem hab ich einen Artikel gelesen. Die Autorin (Mitte 20, in einer Großstadt lebend) brach darin eine Lanze dafür, Dinge auszusitzen anstatt immer beim kleinsten Anzeichen von Störereignis alles infrage zu stellen und zu versuchen, hektisch an diversen Stellschrauben zu drehen.

 

Nicht immer gleich alles verbessern wollen, neuer Anfang, neue Liebe, besserer Job, neue Stadt, anderer Arzt, noch mehr Länder sehen.

Ich wünschte, ich hätte das geschrieben. Es war brillant.

 

Deshalb mach ich jetzt ne Anti -  LOP.

Da kommen nur Sachen drauf, die Spaß machen und von mir aus noch sozialverträglich sind.

Man will ja kein Unmensch sein.

 

Beginnen will ich damit, dass ich vorweihnachtlich nur das in Angriff nehme, was Freude macht.

Ich werde also vermutlich ziemlich wenig backen.

Und ziemlich viele von zuhause aus bestellbare Theaterkarten verschenken.

Ein paar mal feiern gehen.

 

Und damit gleich mal anfangen.

 

In diesem Sinne eine freudige Vorweihnachtszeit und falls wir uns nicht mehr sprechen ein gutes und zwangbefreites Fest.

 

Alles wird gut! Weil`s muss! Und weil`s wird.

Basta!

 

Und Prost.

 

* P.S. und Fußnote! Wer wissen will, was ESMI heißt, dem sei ein saumäßig lustiges Buch anempfohlen, dass mir ungeheuer viel Freude bereitet hat und das - verdammte Axt! in der hektischen Vorweihnachtszeit sehr zu empfehlen ist:

Thommy Jaud: „Einen Scheiß muss ich“ vom Fischer Verlag, 2016.

 

 

 

 

 

Die über den Igel fällt.

 

Indianer haben sehr schöne Beinamen. Man nennt sie vornehmlich nach Tieren, mit denen sie gut können, oder denen sie besonders ähnlich sind. Wrestler und andere zweifelhafte Gestalten haben sich dieses Systems bedient, um beim Einlauf ins Kampfgeviert besonders heroisch vorgestellt werden zu können.

 

Ich bin froh, weder Indianerin noch Wrestler sein zu müssen, denn leider ist es mir bislang noch nie gelungen, mir einen Tier - Beinamen zu erwerben, der besonders schmeichelhaft wäre.

Mit Tieren habe ich kein Glück. „Die mit Tieren kein Glück hat“ ist kein schöner Beiname.

Eines unsrer ersten Haustiere, ein Kaninchen war ein völlig spaßfreies Wesen, das mich umgehend in die Fersen biss, wenn ich wagte, ihm zu nahe zu kommen, während es durch die Wohnung hoppelte. Betonen möchte ich: Es biss eigentlich nur mich.

 

Später hatte ich eine Katze.

Die war ganz fantastisch, außer ich wagte es, mehrere Tage außer Haus zu sein, dann kotzte sie mit Hingabe meinem damaligen Freund auf den Flurteppich, um ihm zu demonstrieren, wer hier Putzpersonal und wer der Chef ist.

 

Dass er mich dennoch geehelicht hat, spricht für sein hohes Maß an Schicksalsergebenheit. Und seinen langen Atem. Die Katze gibt’s mittlerweile nämlich nicht mehr.

 

Seitdem ist die Haustierära beendet und unsre Kinder wachsen in einem wie es so schön heißt „tierfreien Haushalt“ auf, was sich beim Verkauf von Kram in Ebay sehr gut macht, wie ich feststellen konnte.

Wobei mir nicht klar ist, welchen Schaden Playmobil nehmen sollte, wenn ein Tier mit im Haus wohnt. Außer es isst Plastik.

 

Dieser Tage hatte ich nun auch wieder ein schönes Erlebnis mit Tier, was sich nahtlos in meine Misserfolge einreihen kann:

 

Des nächtens war ich auf dem Campingplatz Richtung Klo unterwegs. Und stolperte unelegant über einen sehr großen, sehr unangenehmen Klumpen, der sich mir – wem sonst – in den Weg gelegt hatte.

Es war ein sehr fetter, sehr stachliger Igel.

Schon mal an einem Igel hängen geblieben, der die Größe eines Fußballs hat?

Definitiv nicht zu empfehlen, denn nun sieht mein Fuß aus, wie ein rot gepunkteter Klumpen und juckt wie verrückt.

 

Auf dem Rückweg vom Klo war das Tier übrigens weg, es kann also nicht tot sein – sag ich jetzt gleich mal so, weil dies die erste Frage war, die mir meine empörten Kinder am Folgemorgen stellten.

Häh? Was interessiert mich der verdammte Igel?????????

 

Das kann ja wohl nicht wahr sein, dass sich sogar die eigenen Kinder weniger um den Fuß ihrer Mutter, als um den ihnen nicht näher persönlich bekannten Igel sorgen.

 

Einem Bekannten berichtete ich beim Brötchenholen von meinem Missgeschick, zeigte meinen malträtierten Fuß.

Seiner Tochter fiel nichts Besseres ein, als sich nach dem Wohlbefinden des Igels zu erkundigen – welch Überraschung, ihm hingegen, ob meine Tetanusimpfung noch aktuell sei?

Igel seien ja nun nicht gerade die saubersten Erdenbürger – man stelle sich vor, was die so alles haben könnten….

 

Also stellte ich mich kurzfristig einem Arzt vor.

Die Sprechstundenhilfe gab sich wirklich Mühe, nicht zu lachen, als ich ihr von meinem Malheur berichtete.

Sie war allerdings deutlich irritiert, als ich reflexhaft die Information nachschob, dem Igel gehe es gut. Wie ich darauf komme, dass sie daran Interesse habe, wollte sie wissen.

Sie sei ja nicht beim Tierarzt hier.

 

Nun bin ich wieder zuhause, mit optimalem Impfstatus und an den Klumpfuß gewöhnt man sich.

 

Ich überlege nur ernsthaft, wie ich dauerhaft dem Tierthema einen positiven Anklang geben werde können.

Ich könnte damit beginnen, dass ich gleich runter in den Garten gehe. Dort werde ich Zwiesprache mit den Massen von Zünsler-Raupen halten, die mir in meiner Abwesenheit die Buchsbäume ruiniert haben und ihnen sagen, dass ich gewillt bin, ihnen das Feld respektive die Bäume zu überlassen, anstatt sie einzeln mit Chemie in den Zünsler-Himmel zu befördern, wenn sie die frohe Botschaft meiner Freundlichkeit als Falter dereinst durch die Welt tragen.

 

Tiere, hört zu, werden sie sagen: Sie hat es nicht so gemeint!

Lasst uns uns vertragen und gemeinsam ein rohes Ei schlürfen. Meinetwegen auch eine rohe Maus.

 

Und dann such ich mir einen schönen Tiernamen.

So was wie „die die Würmer leben lässt“ oder „die dem Biss entgeht“ oder so was.

Dann knüpf ich mir ein schönes Stirnband, zieh ein Flatterkleid an und wandle barfuß über die Wiesen, die alle in sanftes Gegenlicht getaucht sind und von freundlichen Tieren durchsetzt.

Fuß und Hase balgen sich spielerisch zum Gesang der Nachtigall und Grillen zirpen allerorten, es wird ein bisschen wie Bambi sein – aber am Schluss, den traurigen Anfang lassen wir natürlich weg.

 

Nun muss ich aufhören, denn mir wird ein bisschen schlecht. Und das mit den Zünslern überleg ich mir noch mal. Ich berichte dann.

 

In diesem Sinne.

Einen schönen Restsommer allerorten.

Und Prost.




 

 

 

The day after

 

Es gibt Tage, an denen möchte man nur ungern aufstehen. Noch weniger gern arbeiten gehen oder den Kindern das Frühstück machen.

Ich rede von den Tagen nach dem Stammtisch.

 

Ja, Sie haben recht gehört. Es geht nur um einen Stammtisch, ein Treffen mehrerer Menschen zum abendlichen Plausch mit Getränk in regelmäßigen, verlässlich wiederkehrenden Abständen.

 

Früher, als ich noch Kind war, gingen meine Eltern einmal die Woche zum Kegeln. Das war deren Stammtisch und eines der Highlights der Woche. Am nächsten Tag waren sie wie immer, auch deshalb weil man es unter der Woche nicht übertrieb und so oder so um zehn gen Heimat verschwand. Was ich als Jugendliche ein wenig peinlich fand. So beherrscht. Wollt ich später mal nicht sein.

 

Das mit dem Kegeln war eine Weile total out, als die Bowlingwelle nach Europa schwappte, kommt aber in bester Retromanier wieder – meine Kinder sind total scharf drauf;  aber die sind ja auch nicht mit dem alte Herren – Film aufgewachsen, der automatisch in meinem Kopf ablief, wenn ich an Kegeln dachte.

 

Mein Stammtisch besteht aus einem Haufen feierfreudiger Mütter, die Kegeln als Stammtischthema nicht in Betracht ziehen würden.

Uns reichen ein Tisch und Getränk.

 

Heute Morgen allerdings frage ich mich ernsthaft, ob das nicht doch eine gute Idee ist, etwas Weiteres zu tun als nur zu sitzen und an seinem Glas zu nippen, denn:

Offenbar verbrennt man die Energie dabei sehr langsam und bleibt umso länger wach. Nach etwas mehr als vier Stunden Schlaf ziehe ich Kegeln als Ersatztherapie also ernsthaft in Erwägung.

 

Das eigentliche Dilemma jedoch ist ein anderes:

Je älter die Kinder werden, desto kritischer werde ich des Morgens spitz befragt, wie lange wir denn eigentlich da gesessen hätten und ob ich etwa alleine diese Weißweinflasche geleert habe (natürlich nicht!)?

Geht’s eigentlich noch?

 

Hätten wir unsre Eltern ernsthaft so etwas gefragt?

Kindliche Partizipation ist ja an sich etwas Schönes aber das ist so ähnlich wie mit dem Zauberlehrling: Jetzt haben wir das angefangen, nun kehrt der Besen zu uns zurück und tut blöd.

 

Heikel wird das wenn die Brut anfängt, selber ins „Stammtischalter“ zu kommen. Es ist schwierig, sich am einen Abend lustig mit den Mädels einen reinzulöten und Tags darauf glaubhaft machen zu können, dass es keinen Drink braucht, um lustig beieinander zu sein.

Davor graut es mir jetzt schon.

 

Als moralische Instanz nehmen sich Eltern sicher noch genauso ernst wie früher. Nur ist unser Abstand zu den Kindern und Jugendlichen so klein geworden, dass es schwer ist, im richtigen Moment dann auch als der Erwachsene wahrgenommen zu werden. Tausendmal hab ich das schon gelesen: Wir kleiden uns wie sie, wir hören oft dieselbe Musik, wir nehmen sie mit auf Hiphop  - Konzerte etc. – wo soll das hinführen?

 

Also höre ich mir von einem Zwölfjährigen um 6.38 Uhr an, dass ich nicht so gut aussehen würde heute Morgen (Danke, dass wusste ich schon).

 

Und sage lieber nicht so viel dazu.

 

Denn er hat ja recht.

 

Und trotzdem war es so prima, dass ich keine Minute früher ins Bett hätte gehen wollen.

Ich leide nur noch mehr als früher. Die Zeiten, in denen ich mich einmal geschüttelt habe und dann wieder frisch ins Büro gestapft bin nach so einem Abend, die sind definitiv vorbei.

 

Das Ziel muss also sein, entweder früher anzufangen, damit die Endzeit nicht so spät nach hinten rückt (After Work – genau dafür ist das erfunden worden von Menschen, die damals schon genau so alt waren, wie ich jetzt) oder … keine Ahnung.

Generationen von Anfangsvierzigern sind vermutlich an genau dieser Frage ebenfalls gescheitert.

 

Und irgendwann sind sie eben Kegeln gegangen. Nicht so spät ins Bett. Früher Vogel und so… man kennt das ja.

 

Was dazu führte, dass deren Kinder sie als alten Sack gesehen haben.

Und sich schworen, niemals so peinlich und spießig zu werden, immer jung und frisch zu bleiben und ihren eigenen Kindern später mal ein Vorbild, aber ein cooles zu sein.

 

Verdammte Axt.

Es wiederholt sich eben alles.

Haben meine Eltern immer schon gesagt.

 

Ich hab`s blos nicht geglaubt.

 

In diesem Sinne.

 

Einen wachen Freitag. Schönes Wochenende.

Und Prost.

 

 

 

 

 

Vor Weihnachten. Oder: Das Haarproblem

 

Die Zeit vor Weihnachten ist der Wahnsinn.

Egal wohin man geht – alle sind gestresst, alle haben zu viele Termine, alle haben noch keine Geschenke, oder sind gestresst, weil alle anderen angeblich schon alle Geschenke haben.

 

Am Schlimmsten ist jedoch der obligate Frisörtermin, den man wahrnimmt, damit man mal wieder ordentlich aussieht.

Den ich soeben hinter mich gebracht habe.

Für den ich eine Menge Geld bezahlt habe.

 

Nun überlege ich, ob ich eventuell einen Notfalltermin bei einem weiteren Frisör wahrnehmen muss.

 

Vielleicht feiere ich Weihnachten auch mit einer Mütze auf dem Kopf.

 

Leider ist es bei Brillenträgern so, dass die Überraschung jedes Mal groß ist, setzt man unter dem erwartungsvoll gespannten und auf Lob ausgerichteten Frisörblick die Brille wieder auf.

Heute habe ich mich in jenem Moment des wieder sehen Könnens vor mir selber erschrocken.

Ich sehe aus, wie der verrückte Doc Emmet Brown aus „Zurück in die Zukunft“, wenngleich nicht völlig ergraut.

 

Ich sehe aus wie ein Gebüsch.

 

Ein bisschen ähnele ich auch dem Kaninchen, das mir mein Sohn letztens im neuen Guinness Buch der Rekorde gezeigt hat:

Es hat das längste Kaninchenfell der Welt und man erkennt nur noch daran, wo vorne und hinten ist, weil auf einer Seite eine kleine Nase zuckt.

Sehen tut es allerdings nix mehr.

 

Ich habe noch im Frisörstuhl sitzend eine Vision:

Ich stehe auf einem staubigen Marktplatz, Staub und dieses rollende, herrenlose Gestrüpp fliegt an mir vorbei.

Ich trage ein dem cowboyesken Outlawleben angepasstes Outfit, meine Taille schmückt eine Art Werkzeuggürtel, in dem Scheren und eine Schafschermaschine stecken.

Ich sehe unfassbar gut aus: Eine Mischung aus Penelope Cruz und der französischen Marianne, nur angezogen natürlich.

 

Die garstige, grobe Frisörhexe steht im örtlichen Barbiershop. Sie lacht keckernd über die Frisur, die sie eben dem armen Kaninchen verpasst hat:

Man sieht seine Nase nicht mehr und es sieht einfach aus wie diese Fusselhocker, die man früher vor den heimischen Frisierkommoden stehen hatte.

Das Kaninchen weint.

 

Auf das Zwölfuhrläuten der Dorfkirche hin – Stille.

Das Gestrüpp hört schlagartig auf zu rollen und nur der Schrei eines Geiers ertönt von Ferne.

Dann schleudere ich in einer einzigen fließenden Bewegung alle Scheren von mir, diese schlagen selbsttätig Schneisen in die die Haare der fiesen Haarschneiderin und lassen sie zerfleddert zurück. Das Kaninchen lacht.

 

……

 

Artig bedanke ich mich bei meiner erwartungsvoll wartenden Frisörin und schleppe mich frustriert Richtung Kasse.

 

Ich bin ein Depp.

Ein Feigling.

Warum kann ich nicht einfach sagen: Sorry, aber echt, du hast ja wohl die totale Macke! Soll ich dich dafür loben, dass selbst deine Kolleginnen mich entsetzt anschauen? Dass ich nicht mehr aussehe wie ich?

 

Dann fällt mir ein, dass mein Schwager einmal im Zorn fast seinen kleineren Bruder mit einer Heckenschere skalpiert hat. Es fehlten nur Millimeter.

Ich habe also noch Glück gehabt – vermute ich.

Allerdings hat der damals Geschädigte sicher kein Geld für seine Verunstaltung bezahlen müssen.

 

Ich schleiche mich also freundlich lächelnd aus dem Laden, hoffe, dass ich keine Bekannten treffe und als ich um die nächste Hausecke gebogen bin setzte ich sofort die Mütze auf.

 

Der Erste, dem ich zuhause begegne, ist mein Sohn. Erschrocken weicht er vor mir zurück.

Er fragt, was mit mir passiert sei.

Ich seufze.

 

Dann gehe ich duschen.

 

Abends sitze ich vor dem Fernseher und sehe mir alte Fernsehserien an.

 

Der Anblick von Heather Thomas im Vorspann von „ein Colt für alle Fälle“ tröstet mich. Auch Andrea Elson in „Alf“ – die sieht so aus wie ich vorhin! Es lebe das Föhn-Wunder!

 

Darauf einen Toast. Und einmal George Michael mit „Last Christmas…“ und dem Plattencover andächtig auf dem Schoß. Der war nicht nur geföhnt, der hatte auch noch diese fiesen Strähnchen. Da hab ich ja noch richtig Schwein gehabt.

 

In diesem Sinne, ein frohes Fest. Stressfreie letzte Vorweihnachtstage und einen guten Rutsch noch oben drauf.

Ich glaube, damit wäre alles gesagt, oder?

Ach nee:

 

Und Prost.

 

 

 

 

 

 

Ganze Familie schafft. Oder:

 

„Früher, hör auf mit früher! Ich will es nicht mehr hör`n!“ …

(die Toten Hosen, „Wort zum Sonntag“)

 

So lange man keine Kinder hat, gibt es nichts Schöneres, als sich über die modernen, hysterischen Eltern von heute aufzuregen und sich vorzunehmen, alles anders zu machen – nämlich entspannt – und sich niemals in die schulische Laufbahn des Kindes einzumischen und niemals zur Tigermutter oder zu Helikoptereltern zu mutieren.

 

Besonders gerne werden solcherlei Dinge auch noch bekräftigt, solange die Kinder einem noch am Busen hängen und das größte Problem ist, irgendwoher eine Tasse Schlaf zu erhaschen oder woher der nächste Biobrei kommt.

 

Nun sind die Kinder aber in der Schule. Und man hat so seine Abgrenzungsprobleme.

Das erste Referat, das mein Sohn zu halten hatte, fand in der dritten Klasse statt.

In der Dritten!

In der dritten Klasse konnte ich das Wort Referat nicht mal buchstabieren.

Da in unsrer globalisierten Welt aber auch ein deutscher Drittklässler hypothetisch mit der Tigerbrut aus Japan oder China konkurrieren soll, werden den Kindern heute Sachen beigebogen, da kenn ich aber `ne Menge Erwachsene, die die nicht können.

Auch genügend Studierte.

 

Drittklässler werden heutzutage in freier Rede, Nutzung von Präsentationsmedien und der Benutzung von Karteikärtchen trainiert.

Und in der weiterführenden Schule geht’s erst richtig los.

 

In der 5. durfte mein Sohn über ein halbes Schuljahr hin ein Herbarium machen. An sich eine tolle Sache.

Im Mai fing mein Sohn (anfangsmotiviert) im Schwedenurlaub an, diverse Blumen zu zupfen und Mutters Lesestoff konsequent als Blumenpresse zweckzuentfremden.

Danach geschah monatelang: Nichts.

 

In den Sommerferien dann brach nach 4 durchchillten Wochen Panik aus – einen Tag vor Antritt des familiären Sommerurlaubs. Also quasi kurz vor Ende der Projektfrist. Abgabetermin: 1.Woche nach den Sommerferien.

Ein wenig hilflos wurde vor sich hingekrickelt und die eine oder andere Blume, die keiner mehr zu deuten in der Lage war, jedoch gut gepresst, aus den Büchern gezupft, die man im Mai mal vollgeladen hatte.

 

Dann wurde es gnadenlos angewandt: Das Kindchenschema.

Großäugig, hilflos, die Mutter beschwörend.

 

Die selbe, Opfer ihrer Biologie leistete schließlich Nothilfe.

Man packte auf die Schnelle in das völlig überfüllte Auto auch noch Pflanzenführer, Bastelmaterial, gepresste, bislang unbestimmte Pflanzen ein.

 

Unnötig zu beschreiben, welch Diskussion vor dem völlig überladenen Kofferraum entbrannte. Mein Mann hätte aus Prinzip keine Herbariumsunterlagen zugelassen. Frist ist Frist und die sei ja wohl abgelaufen.

Kindchenschema scheint nicht so zu ziehen bei Männern.

 

Nach einer knappen Woche Italienurlaub erdreistete ich mich, mal anzufragen, wie es denn so ausschaue mit dem Herbarium – ob der Herr geruhe, es noch fertig zu stellen, solange die Ferien dauerten?

Jaaaaaaa, ja, Mama, ich mach das noch.

Wann kreischte ich. Waaaaaaaaann????????

 

Schließlich sah ich mich gezwungen, das letzte Elternmittel zu ergreifen: Erpressung. Das und die Androhung von massiven Eingriffen die in die Wohlfühlatmosphäre sind das einzig probate Mittel, um Kinder zu etwas zu bewegen. Jeder der was anderes behauptet, hat entweder keine eigenen Kinder, oder nimmt Rauschmittel, von denen ich noch nichts weiß.

 

Wir drohten also an, den sehnlich erhofften Tauchkurs platzen zu lassen, wenn nicht…

Nach 24 Stunden war das Herbarium fertig.

 

Meine Nerven ebenfalls.

 

Einen Tag nach dem Urlaub traf ich eine Freundin beim Schulmaterialeinkauf. Ich erzählte vom Herbarium des Sohnes.

Da fragte sie, ob ich es denn schon laminiert habe? Also bei ihrer Tochter damals….

Taumelnd verließ ich den Laden.

Laminieren? Ich glaube, es hackt.

 

Gibt es ernsthaft 5.Klässler, die ein Laminiergerät zu bedienen in der Lage sind?

Wo wohnen die?

Warum können die so was?

Ich fühlte mich plötzlich sehr schlecht. Rabenmutter. Rotor-amputiert quasi.

 

Ich überlege nun, wie ich mir die notwendigen Helikopter-Eigenschaften zieloptimiert aneignen werde können, um meinem Nachwuchs die bestmögliche Mutterförderung angedeihen zu lassen. Ich sehe, ich habe Nachholbedarf. Erpressung scheint nicht der optimale Weg zu sein. Vermutlich gehen mir irgendwann auch die Druckmittel aus.

 

Ich muss sie mir noch mal genauer ansehen:

All die Hochglanz- Mütter, barbusig das Kind Vollzeit stillend und Vollzeit arbeitend, Präsentationen haltend und überhaupt sehr schön und patent und unfassbar gut organisiert und entspannt auch noch.

 

Wohin soll es sonst mit mir führen?

Wird mein Kind jemals alleine wohnen und ohne mich zur Arbeit gehen können?

Ist es erlaubt, im Büro des Sohnes später seine Unterlagen zu laminieren, oder muss ich warten, bis er Mittagspause hat?

 

Fragen über Fragen.

Die man am Besten bei einem Feierabendbier besprechen sollte.

Und dann reden wir über die guten alten Zeiten.

 

In diesem Sinne.

 

Prost.

 

 

 

 

Die Strohwitwe.

 

Die Sommerferien sind vorbei. Eine Woche davon war ich Strohwitwe. Mann auf Dienstreise, Kinder bei den Großeltern.

 

Für die Woche nahm ich mir vor, die freie Zeit nach der Arbeit für mich bestmöglich zu nutzen:

 

Essen auf dem Sofa.

Die Glotze laufen lassen und zwar ab direkt nach der Arbeit.

Keine Wäsche machen.

Zum Friseur gehen.

In die Stadt zum Kaffeetrinken.

In die Stadt zum Shoppen.

Urlaubspacklisten machen, damit der Start in den Familienurlaub nicht gar so chaotisch wird.

Rumgammeln.

Nicht kochen, Essen gehen, oder Essen holen.

Die Hitzeschutzrollos montieren, die seit Mitte Juli hier rumliegen.

Die Kinderzimmer heimlich ausmisten.

Den eigenen Kleiderschrank ausmisten.

Die Vespa repariert abholen. Sonst ist der Sommer rum und ich bin gar nicht gefahren.

Die Fußleisten des Zimmers sortieren, das ich letztens fertig renoviert habe.

Dieselben anbringen.

 

Irgendwann wurde die Liste so lang, dass ich mich fragen musste, ob ich vielleicht doch frei nehmen sollte, um sie wirklich abarbeiten zu können.

 

Dann kam Tag 1 allein:

Ich war in der Stadt. Shoppen, Kaffeetrinken, was essen. Abends vor die Glotze. Herrlich. Arztserien bis nachts um 12. Musste mit keinem reden. Auch mal ganz nett.

 

Tag 2:

Nochmal in die Stadt. Ich kann allerdings nicht jeden Tag Geld ausgeben, sonst bin ich ziemlich sicher bald im Höllental des Dispozinses gefangen.

Also nachhause. Aufräumen. Nach dem ersten Kinderzimmer hab ich keine Lust mehr und kehre zurück zu einer lustigen Brautkleid-Sendung eines Frauen-Privatsenders.

Essen auf dem Sofa ist total cool.

 

Tag 3:

Schon wieder in die Stadt. Ich hab einen Frisörtermin. Bin ein wenig gestresst, weil meine Liste nicht kürzer wird.

Ich überlege, ob ich abends noch ausgehen mag. Nee, hab keine Lust.

Mist, es kommt keine Brautkleidsendung mehr abends.

Ich erschrecke mich, weil ich mit mir selber rede.

 

Muss das Sofa absaugen. Irgendein Idiot hat da volle Kanne draufgekrümelt.

 

 

Tag 4:

Hab aus Versehen meinen Schlüsselbund in der Garage eingeschlossen. Die Nachbarin von unten macht mir auf, nicht ohne mich rügen, sie habe nun umsonst ein Gespräch (von immanenter Wichtigkeit!) unterbrechen müssen – nur wegen mir.

Ja, ja, klar. Ich bin klein, dumm, erbärmlich.

Aber dass ich den Ersatzschlüssel im Wohnungstürschloss stecken hatte, das war ja wohl oberschlau, hä?

Ha!

 

Tag 5:

Die Wohnung ist immer noch sauber. Das ist sehr, sehr eigenartig. Nur das Sofa bekommt langsam unschöne Dellen. Ich beschließe, heute mal auf der anderen Seite zu sitzen.

 

Tag 6:

Ohne seinen Schlüsselbund zu leben ist total Mist. Kein Auto, kein Fahrrad. Ich wusste nicht, dass man zu Fuß so langsam ist.

Ich träume nachts davon, den Bund mit den Ersatzschlüsseln zu verlieren und keiner ist da. Und dass die Nachbarin von unten sturmumtost mit einem goldenen Telefon in der Hand drohend vor mir aufragt und sagt, ich könne nicht herein, denn sie müsse ein wichtiges und weltrettendes Telefonat führen.

Ich vegetiere im Garten und teile fortan mein Essen mit einem namenlosen Igel und einer Ratte, die heimlich in unser Haus schlüpft und das Essen der Nachbarn stielt, es durchkaut und mir vor die Füße speit.

 

Nein, ächze ich, das geht nicht, das machen nur Vögel und Pinguine. Egal schreit die Ratte, du bist dumm und klein! Und du unterbrichst anderer Leute Telefonate!

 

Tag 7:

Ich suche Asyl bei den Nachbarn im Haus nebenan.

Es ist wunderbar. Ich lausche den Diskussionen, ob es wirklich notwendig ist, um zehn zuhause sein zu müssen, wenn man 15 ist, Ferien hat und der Kinofilm aber verdammt noch mal erst viertel vor zehn aus ist.

Hektisch werden nebenher Koffer gepackt. Es gab keine Zeit, um Packlisten zu machen. Es fehlt ein Schlüssel zu einer Dachbox.

Lovely, denke ich.

 

Tag 8:

Der Hospitalismus hat mich voll im Griff. Irgendwann fange ich an, wie ein Goldfisch zu blubbern und im Kreis zu gehen.

 

Tag 9:

Mein Mann sitzt in seiner Sofaecke, die Kinder neben sich. Ungläubig starren die Kinder mich an. Ich habe erlaubt, dass heute auf dem Sofa gevespert wird und sie nebenher „Wissen macht Ah“ schauen dürfen.

Sie trauen dem Braten nicht und fragen mich regelmäßig, ob ich krank sei.

 

Mein Mann fragt mich, was ich eigentlich die ganze Woche gemacht habe. Die Rollos stünden ja immer noch unmontiert…. Und die Fußleisten? Die Vespa? Ob ich mich wenigstens richtig amüsiert habe?

 

Ach weißt du, sage ich: Also wenn du mich noch mal heiraten würdest, ich wüsste da ein total prima Brautkleid.

Und dass wir mal Schlüssel nachmachen sollten.

 

Man könnte nun gemeinsam ein Bier trinken und sich ein wenig unterhalten, das wäre doch schön.

Ja, sagt er. Guter Punkt.

Und dass wir vielleicht mal das Sofa absaugen sollten. Sei irgendwie total voll gekrümelt.

 

Na dann.

In diesem Sinne.

Prost.

 

 

 

 

 

Haltestelle Schweigen

 

Seit gestern sind wir aus dem Pfingsturlaub zurück.

Es war sehr schön – wir waren mit dem Wohnmobil in Schweden. Das ist eine prima Sache, denn man fühlt sich ziemlich ungebunden, solange der Klotank nicht voll ist.

 

Da ich auch einen Führerschein besitze, der die Erlaubnis zum Führen eines Fahrzeuges bis 3,5 Tonnen erlaubt, wollte ich selbstverständlich auch mal fahren.

Sehr schnell musste ich feststellen, dass es durchaus ein Unterschied ist, ob man ein Auto steuern möchte, oder Etwas, das einem während des Fahrens den Eindruck vermittelt, in eine Horde widerspenstiger, schwankender, lärmender Tiere geraten zu sein. Es war zudem sehr windig an jenem Tag.

 

Doch zuerst ging alles gut. Mein Mann fing grade an, sich zu entspannen.

Dann verließen wir die sechsspurige, lastwagentaugliche Autobahn.

 

Kurz darauf fuhren wir durch eine Baustelle. Einspurig. Für die Breite von Motorrädern ohne Seitentaschen gebaut. Das ist so ähnlich wie eine Geburt:

Kind groß, Ausgang zu klein.

 

In dem Moment, in dem mein Mann schrill verkündete, ich solle doch gefälligst nicht so weit rechts fahren wurde seine Ansage durch das hässliche Schleifgeräusch einer Reihe von Plastikpollern an einer Wohnmobilseitenverkleidung überdeckt.

 

Ab diesem Moment herrschte tödliche Stille. Die Kinder blickten großäugig hinter ihrer Lektüre hervor– dann fragte der Kleine, ob wir denn nun endlich da seien?

 

Man sollte auch die pazifistischsten Männer niemals unterschätzen, was die Bandbreite ihres Fluchrepertoires angeht.

Der meine ist an sich ein sehr verträglicher, freundlicher Mensch, der seine Mitmenschen glauben lässt, kein Wässerchen könne sein sonniges Gemüt trüben.

Das schaffe in der Regel nur ich.

 

Auf dem Weg in unseren ersten gemeinsamen Urlaub wurde mir selbiges erstmalig bewusst, als er sich mir zuliebe anstatt durch den Pfändertunnel durch das stauverstopfte Bregenz gequält hatte.

Um dann von mir den falschen Weg gewiesen zu bekommen, der ihn ohne die obligatorische Vignette von der österreichischen Seite wieder zurück auf die deutsche brachte – durch den Tunnel selbstverständlich.

Damals erlitt er eine Mischung aus Tobsuchtanfall und Nervenzusammenbruch, zumal er wusste, dass wir nun denselben Weg noch einmal zu absolvieren hatten.

 

Im Moment des hässlichen Geräusches wusste ich also, was nun kommen würde. Ich fuhr noch ein paar Meter weiter bis zu einer Bushaltestelle, die ich umgehend ansteuerte. Kommentarlos sprang mein Mann aus dem Wagen und schloss die Tür.

 

Die Bushaltestelle musste sich an meiner Statt eine Menge anhören – ich ließ die Türe lieber zu, während sich die Kinder wieder hinter ihren Comics vergruben.

 

Die Bushaltestelle hörte sich alles stillschweigend an.

Ich vermute, sie hat bereits ähnliches erlebt und sieht davon ab, Plakate wie „fahr doch lieber Bus“ und  „selber schuld, wenn du deine Alte ans Steuer lässt“ zu präsentieren – wobei, wer weiß: Ich kann kein Dänisch.

 

Hernach beschloss ich umgehend, mein Bedarf an Fahrpraxis sei erst mal gedeckt, mein Mann schloss sich meiner Meinung an.

 

Die Haltestelle hielt auch weiterhin ihren Mund.

 

Sehr viel später auf dieser Reise durfte ich auf dem unsäglich schlauen Telefon des Gatten das Navi lesen – das Wohnmobil hatte keines, Stadtpläne waren ebenfalls keine da, außer einem klassischen, papiernen Straßenatlas. Was früher ja gereicht hat, um seinen Weg durch Europa zu finden.

Leider war der Atlas nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand.

Leider war das Navi immer einen entscheidenden Moment zu langsam und verriet uns, wir sollten abbiegen, nachdem wir die entsprechende Abbiegestelle bereits passiert hatten.

 

Nachdem wir eine Stunde durch das abendliche und ungewöhnlich heiße Hamburg geirrt waren, fuhr mein Mann rechts ran und verließ das Wohnmobil.

 

Die Situation kam mir bekannt vor – deshalb hieß ich die Kinder, weiter zu lesen und ihren Vater unter keinen Umständen zu fragen, wie lange es noch dauern würde, bis wir da wären.

 

Diesmal durfte sich eine Wendeplatte das Fluchrepertoire meines Mannes anhören.

 

Am Ende ging es gut aus – ein sehr netter Hamburger Jung fuhr uns voraus und brachte uns schließlich ans Ziel.

Er tröstete meinen Mann, in dem er ihm versicherte, es läge nicht an mir, er habe bereits öfters Camper zum Ziel gelotst.

 

Mein Mann beruhigte sich indes erst, als ich ihm wortlos ein kühles Dosenbier in die Hand drückte und ihn sanft an den Elbestrand schob.

Dann war alles gut.

Im Übrigen fiel mir auf, dass da eine Menge Männer mit kühlen Dosenbieren herumsaßen, eine Schicksalsgemeinschaft offenbar.

 

Sollten wir das nächste Mal unterwegs sein, werde ich folgendermaßen vorgehen:

Neuen Autoatlas besorgen. Schöne Haltestellen raussuchen. Wunderbaum „Entspannung auf Reisen“ ins Gefährt hängen. Rescue-Tropfen vor Fahrtantritt verabreichen.

Dosenbier kaltstellen.

 

Vielleicht warte ich aber auch ab, bis mein Sohn Autofahren kann.

Dann setze ich mich Comic lesend hinten rein, schaue erstaunt bei komischen Geräuschen.

Und frage nie, wann wir endlich da sind.

 

In diesem Sinne. Prost.





 

Der frühe Vogel

 

Gestern hatte ich Stammtisch. Wir sind eine Gruppe von Mädels, die sich hartnäckig alle zwei Wochen treffen, um ein paar selbstvergessene Stunden über Gott und die Welt zu quatschen. Eine sehr vergnügliche Runde, die ein Highlight in meiner Wochenplanung darstellt.

 

Gestern erzählten mir zwei der Damen mit recht gequälter Miene von einem Elternabend für Elternbeiräte, der regelmäßig tagt, um sich um die Belange der Schülerinnen und Schüler auf den hiesigen weiterführenden Schulen zu kümmern.

Eine gute Sache also.

 

Neulich kam es bei einer solchen Veranstaltung jedoch zu massiven Unstimmigkeiten. Es ging um eine Diskussionsvorlage zum Thema „Sollte der Schulbeginn von halb acht auf 8 Uhr verlegt werden“.

 

Ja, schreie ich sofort und ernte dankbare Blicke meiner Freundinnen.

Wo ist das Problem?

Wann geht’s los? Ist es schon beschlossen?

 

So einfach ist das nicht, wurde ich belehrt.

Und dann erzählten sie mir eine haarsträubende Geschichte.

Man habe bereits eine geschlagene Stunde darüber diskutiert, ob man überhaupt eine Elternbefragung zum Thema starten solle oder nicht.

Zu mehr sei man nicht mehr gekommen, weil der Moderator die Diskussion daraufhin beendet habe, bevor irgendwelche Wahnsinnigen sich gegenseitig mit der mitgebrachten Mistgabel, dem Strickzeug oder den Aktenordnern erschlagen hätten.

 

Eine erhitzte Mistgabelige habe meine arme Freundin angeherrscht, die von ihr zitierten Langzeitstudien über die Sinnhaftigkeit von Schulbeginn ab 8  wolle sie erst mal sehen und in Ruhe durcharbeiten, bevor sie dem Antrag auf Elternbefragung Folge leiste.

Vermutlich lässt sie erst mal eine Plagiatssoftware drüberlaufen und lehnt den Antrag dann wegen Formfehlern ab.

 

Die Kinder der Mistgabeligen tun mir leid.

Ich stelle mir bleiche, geiferbesprengte Kinder mit großen Augen vor, die bei falschen Antworten, die sie nur leise und mit gesenktem Kopf vortragen dürfen, gleich durch einen halbstündigen Vortrag gequält werden.

Das Bild, das mir dabei vor Augen steht: Das geifernde Alien in Großaufnahme neben der verstörten Sigourney Weaver.

Die damals nur deshalb nicht vom Alien gefressen wurde, weil sie ein zweites im Bauch ausbrüten musste.

 

Aber zurück zum Thema.

Es gibt da wohl Menschen, die der Meinung sind, dass ein späterer Schulbeginn die hiesige Vereinskultur, das öffentliche Verkehrsmittelsystem, als auch die Wirtschaft zum völligen Erlahmen bringen könnten.

 

 

Das sind aber große Themen, die da angesprochen wurden, wende ich ein – seid ihr sicher, dass es nur um den späteren Schulbeginn ging?

(Der, Anmerkung der Redaktion in Großstädten wie Stuttgart oder München übrigens Usus ist. Aber wie man hier auf dem Land weiß, sind Großstädter ja per se oft falsch gewickelt.)

 

Ja, ja, wurde mir versichert, es ging nur um diese halbe Stunde.

 

Wenn ich so was höre, dann denke ich:

Wundert sich wirklich jemand, dass genau die fähigen, vernunftbegabten und normalen Menschen reihenweise das Handtuch werfen, wenn es um öffentliches Engagement geht?

 

Sofort fällt mir ein, dass ich in letzter Zeit ein paar Youtube Filme gesehen habe, in denen eine schwäbisch sprechende Dame filmisch alle Vorurteile aufarbeitet, die die deutsche Restbevölkerung gegen uns Schwaben hat.

Es geht um die Verwendung von Tupperschüsseln, Reklamationen beim Getränkebestellen, Wiederverwendung von Alufolie, mit denen wahlweise der alte Schokoladen - Nikolaus zum Osterhasen umgearbeitet wird und ähnliches.

 

Vielleicht sollte ich die Macher mal drum bitten, hierher zu kommen und mit der hiesigen Elternschaft über den späteren Schulbeginn zu diskutieren.

 

Von den Einnahmen, die dieser Film dann generiert möchte ich aber was ab haben.

 

Um das Ganze jetzt mal abzukürzen, anbei meine Botschaft an die Frau mit der imaginären Mistgabel:

 

Solltest du mir jemals morgens um kurz nach 6 über den Weg laufen, du dumme Nuss, dann schleife ich dich gerne in die Schlafzimmer meiner armen sanft schlummernden Kinder, die du dann wecken darfst.

Sie werden dir wahlweise Bösartigkeiten an den Kopf werfen oder einfach nur stöhnen, herzerweichend wohlgemerkt, sie werden weinen, sich die nicht vorhandenen Haare von der Brust reißen, sie werden all deine nicht vorhandene frühmorgendliche Energie verpuffen lassen.

Kannst von Glück reden, wenn sie dich nicht mit deiner eigenen Mistgabel erstechen.

 

Und dann, meine Gutste, dann läufst du MIR über den Weg.

 

Und dann wirst du dir wünschen, ich wäre nur Alien.

 

In diesem Sinne.

Ich stürze mich jetzt in meine Kaffeetasse.

Prost.

 

 

 

 

 

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